Pressebericht der Nürnberger Nachrichtenzeitung: Februar 2010
Das erklärte Ziel für 2010 ist ein Wachstum von mindestens 10 % zu erreichen und die Technologien Elektronik, Software und Mechatronik weiter auszubauen.
Fit für die gesamte Entwicklungskette: ZSI übernimmt für die Industrie ausgelagerte Aufgaben
Nürnberg – Der Ingenieurdienstleister ZSI rechnet nach Umsatzverlusten im vergangenen Jahr für 2010 mit einem zweistelligen Wachstum.
Das Unternehmen ist in erster Linie spezialisiert auf die Entwicklung von Produkten für die Autoindustrie und ihre Zulieferer, angefangen beim Navigationsgerät über die Klimatisierung bis hin zur Beleuchtung. Im abgelaufenen Jahr spürten auch die Ingenieure am Hauptsitz in Schwaig bei Nürnberg die Absatzflaute dieser Branche. «Wir wollen die rezessionsbedingten Umsatzeinbußen mehr als wieder wettmachen«, sagt Angela Werbik, die zusammen mit Frank Kreft Geschäftsführung und Inhaber ist.
Dass die beiden 2007 die Firma übernahmen, war eine folgenreiche Entscheidung. Anstatt für die Nachfolgeregelung einen Investor oder Manager von außen zu suchen, gaben sie ihr Angestellten-Dasein auf und wählten den Weg des Management-Buy-Outs. Werbik: «Dies bedeutete die Sicherstellung vieler Arbeitsplätze.«
Heute beschäftigt die 1972 gegründete ZSI GmbH insgesamt 160 Mitarbeiter, davon 40 im Nürnberger Großraum. Neben der Autoindustrie kommen die Kunden aus der Luftfahrtbranche sowie aus der Konsumgüterindustrie. Ihnen bietet der Mittelständler seine Dienste im Wesentlichen in der Entwicklung an.
Im Auftrag der Hersteller
Die Ingenieure begleiten ihre Kunden entlang des Produktentstehungsprozesses bis hin zur Einführung in die Serienproduktion und übernehmen hierbei Projektaufgaben, die den spezifischen Anforderungen angepasst seien, berichtet Angela Werbik. «Die Hersteller beauftragen uns damit, die Entwicklung zu übernehmen - von der Elektronik, der Software bis zum Gehäuse.« Die Serienproduktion übernehmen dann andere.
Das branchenübergreifende Wissensspektrum mit technologisch weitreichendem Potenzial, so die Geschäftsführerin, haben es der Firma ermöglicht, trotz der internationalen Wirtschaftskrise bis heute erfolgreich auf dem Markt tätig zu sein.
Die Entscheidung des Management-Buy-Outs im Jahr 2007 sei richtig gewesen. Durch die Nachfolgeregelung sei die Fortführung des Unternehmens für die Zukunft sichergestellt. «Es ist bemerkenswert, dass es trotz erschwerter wirtschaftlicher Bedingungen in diesem Jahr der Firma ZSI GmbH gelungen ist, eine finanzielle Unabhängigkeit zu wahren.
Im Fokus der Firma ZSI GmbH liegen für dieses Jahr die Vertiefung des Expertenwissens insbesondere in der Software/Elektronik/Mechatronik und ein damit verbundener Wachstumskurs.
Angela Giese (Nürnberger Nachrichten)


