Einklemmschutz Heckklappe

Entwickelt wurde eine intelligente Sensorik mit zugehöriger Auswerteelektronik, die das Umfeld der elektrischen Fahrzeug-Heckklappe während der automatischen Bewegung dieser überwacht und die Bewegung noch vor einem Kontakt mit einem Hindernis bzw. Körperteil stoppt.

Bisherige Systeme erkennen ein Hindernis, Gegenstand oder Körperteil, erst bei Kontakt, wobei hierfür ein Schwellwert von 100N gilt. Erst dann wird die Bewegung der Heckklappe gestoppt. Besonders im Hinblick auf das Einklemmen von Kinderhänden herrscht hier Verbesserungsbedarf. 

Das neue System ist in der Lage Körperteile bereits in einem Abstand von 50-100 mm vor der eigentlichen Berührung mit der Heckklappe zu erkennen. Hierbei fungiert die Oberfläche der Heckklappe, durch eine spezielle leitfähige Lackierung, durch das Bekleben mit einer leitfähigen Folie bzw. durch das Blech der Heckklappe selbst als Sensorelement.

Die Auswerteelektronik kann dann eine Veränderung des elektrischen Feldes im Umkreis um die Heckklappe erkennen und ggf. die Bewegung dieser verlangsamen bzw. stoppen. 

Voraussetzung ist, dass die Auswerteelektronik normale Umgebungseinflüsse von außen von echten Hindernissen und Körperteilen im Schwenkbereich der Heckklappe unterscheiden kann.

14.11.2016

Einklemmschutz Heckklappe auf der IZB2016

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